Informationen gem. Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO)

im Zusammenhang mit der Datenverarbeitung bei Teilnahme an einer Veranstaltung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Stand: 18.10.2021

Mit den nachfolgenden Informationen gibt Ihnen das KIT einen Überblick über die im Rahmen der (I.) elektronischen Datenverarbeitung (KonKIT) und des (II.) elektronisches Verfahrens zum Nachweis des 3G-Status mittels KonKIT erfolgte Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, zu der wir aufgrund der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (CoronaVO) in Verbindung mit der Corona-Verordnung Studienbetrieb (CoronaVO Studienbetrieb) verpflichtet sind.

I. elektronische Datenverarbeitung (KonKIT)

1. Art und Umfang der Datenverarbeitung

Das KIT kommt seiner Verpflichtung zur Erhebung der Daten gem. § 8 CoronaVO mittels einer elektronischen Datenverarbeitung (KonKIT) nach. Die Daten, die dabei erhoben werden, sind personenbezogene Daten gem. Art. 4 Nr. 1 DS-GVO.

Sie sind nicht zur Angabe Ihrer personenbezogenen Daten verpflichtet. Ohne Erfassung Ihrer Kontaktdaten (Name, Anschrift und ggf. Telefonnummer) kann Ihnen jedoch kein Zutritt gewährt werden und Sie sind gemäß § 8 Absatz 2 CoronaVO von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen. Bitte beachten Sie bei der Angabe Ihrer Daten über QR-Code, dass Sie gem. § 8 Absatz 3 CoronaVO verpflichtet sind, zutreffende Angaben zu machen.

a. Datenverarbeitung mittels KIT-Card

Die elektronische Datenverarbeitung kann mittels Ihrer KIT-Card erfolgen. Indem Sie Ihre Karte an das Gerät (KonKIT-Box) halten, wird neben der Box-ID und einem Zeitstempel Ihre KIT-Card-Nummer jeweils für das Kommen und Gehen erfasst und zunächst auf dem Gerät gespeichert. Die Daten werden verschlüsselt auf eine hierfür erstellten SQL-Datenbank übermittelt, mit der Raumnummer ergänzt und dort gemäß den gesetzlichen Vorgaben für einen Zeitraum von vier Wochen gespeichert und sodann gelöscht. Die Daten auf dem Gerät werden täglich nach der Datenübertragung gelöscht. Die Datenbank wird auf zugriffsbeschränkten Servern des KIT gehostet. Ein Zugriff auf die Datenbank erfolgt alleinig um einer Anfrage der zuständigen Behörden nachzukommen und ausschließlich durch von der Leitung des KIT hierzu autorisierte Beschäftigte.

Ihre Daten werden ausschließlich zum Zweck der Kontaktnachverfolgung durch die dafür zuständigen Behörden verarbeitet. Sofern Sie Ihre Daten nicht selbst eingetragen haben, wird auf entsprechendes Verlangen und sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist, Ihre zum Veranstaltungstermin erhobene KIT-Card-Nummer bzw. Ihr KIT-Konto in der SQL-Datenbank abgefragt. Ausgehend davon werden Ihre in den jeweiligen Verwaltungssystemen hinterlegte Kontaktdaten (Name, Anschrift, ggf. Telefonnummer) ermittelt und an die für die Kontaktnachverfolgung zuständigen Behörden übermittelt. Die Übermittlung erfolgt entweder in Papierform oder mittels passwortgeschützter elektronischer Übersendung. Es erfolgt keine personenbezogene Auswertung und/oder Zusammenführung von Aufenthaltsdaten durch das KIT.

b. Datenverarbeitung mittels eines QR-Codes

Ein anderer Weg der Datenverarbeitung kann über einen QR-Code erfolgen. Erfasst wird der QR-Code bzw. die Box-ID und je nachdem welche Möglichkeit Sie nutzen (können) entweder Ihr KIT-Konto (u1234) oder die von Ihnen selbst eingetragenen Kontaktdaten. Die weitere Verarbeitung entspricht der oben beschriebenen.

2. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

Die Datenverarbeitung basiert auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c, Absatz 2 und 3 DS-GVO in Verbindung mit § 32 und §§ 28 bis 31 Infektionsschutzgesetzt (IfSG) sowie § 15 Abs. 4 und §§ 10 Abs. 5, 8 CoronaVO. Für den Studienbetrieb gilt zusätzlich § 5 der Verordnung des Wissenschaftsministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 im Geschäftsbereich des Wissenschaftsministeriums (CoronaVO Studienbetrieb).

II. Elektronisches Verfahren zum Nachweis des 3G-Status mittels KonKIT  

Für die Umsetzung der Präsenzlehre unter 3G-Bedingungen am KIT kann der Nachweis des individuellen 3G-Status über die KIT-Card erbracht werden, um zeitraubende Einzelüberprüfungen im Rahmen der Stichprobe in Lehrveranstaltungen zu ersetzen. Nach einem einmaligen Eintragungsvorgang kann dann beim Betreten eines Veranstaltungsraumes die Erfüllung des 3G-Status abgeprüft werden. Eine Speicherung der Art des Nachweises erfolgt nicht. Für die technische Umsetzung wird auf die KonKIT-Box zurückgegriffen; was gleichzeitig zum Vorgang des Nachweises auch die Datenverarbeitung nach § 8 CoronaVO zum Zweck der Kontaktnachverfolgung ermöglicht (vgl. Ziff. I). Eine Verknüpfung beider Abfragen erfolgt nicht.

1. Art und Umfang der Datenverarbeitung

An zentralen Registrierungsstellen kann über einen QR-Code Reader bei Studierenden der QR-Code ihres vorgelegten 3G-Nachweises eingelesen werden. Aus den Daten des QR-Codes werden personenbezogene Daten (Name, Vorname, Geburtsdatum und das Ablaufdatum des Covid-Zertifikats) extrahiert. Anhand des Geburtsdatums und den Anfangsbuchstaben von Vor- und Zunamen sowie der Kartennummer der KIT-Card wird geprüft, ob die Daten des Covid-Zertifikats zu den gespeicherten Daten der vorgelegten KIT-Card passen. Ist dies der Fall, so wird ausschließlich das Ablaufdatum des Covid-Zertifikats auf die KIT-Card gespeichert. Dies geschieht indem über ein Kartenlesegerät ein Datensatz in eine verschlüsselte bwCard-App auf der KIT-Card geschrieben wird. Der Datensatz besteht lediglich aus zwei Datumsformaten: Registrierungsdatum, Ablaufdatum des Covid-Zertifikats. Damit die Nutzung dieser Nachweisoption auch bei Bedarf nach Semesterende genutzt werden kann, bleiben diese Daten bis zum Ende des Ablaufdatums auf der KIT-Card gültig und werden spätestens mit Rückgabe der KIT-Card an das KIT gelöscht.
Die App auf der KIT-Card kann nur mit einem Schlüssel ausgelesen werden. Die zwei Datumsformate sind zusätzlich nochmals verschlüsselt. Eine Speicherung des jeweiligen "G"-Status findet nicht statt.
Bei Zutritt zu den Hörsälen werden durch Auflegen der KIT-Card auf eine KonKIT-Box aus der bwCard-App die KIT-Card Nummer und das Ablaufdatum des 3G-Nachweises gelesen. Liegt das Ablaufdatum im Vergleich zum aktuellen Tagesdatum in der Zukunft gibt es ein entsprechendes Signal an der KonKIT-Box. Dieses Signal, bzw. das Fehlen dieses Signals, kann durch Aufsichtspersonal und die Besitzer der KIT-Card wahrgenommen werden und wird zur Kontrolle, ob ein gültiger Nachweis vorliegt, genutzt. Das Ergebnis der 3G-Kontrolle wird nicht gespeichert. Eine personenbezogene Auswertung erfolgt nicht.

2. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung

Die Datenverarbeitung basiert auf Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe c, Absatz 2 und 3 DS-GVO in Verbindung mit § 32 und §§ 28 bis 31 Infektionsschutzgesetzt (IfSG) sowie § 6 CoronaVO Studienbetrieb.

Für beide Verarbeitungsvorgänge gilt:

Verantwortliche

Verantwortlich für die Datenverarbeitung im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) sowie anderer datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist:

Karlsruher Institut für Technologie
Kaiserstraße 12
76131 Karlsruhe
Deutschland
Tel.: +49 721 608-0
Fax: +49 721 608-44290
E-Mail: info∂kit.edu

Das Karlsruher Institut für Technologie ist Körperschaft des öffentlichen Rechts. Es wird vertreten durch den Präsidenten Prof. Dr. Holger Hanselka. Unsere Datenschutzbeauftragte erreichen Sie unter dsb∂kit.edu oder der Postadresse mit dem Zusatz „Die Datenschutzbeauftragte“.

Ihre Rechte

Sie haben gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der Sie betreffenden personenbezogenen Daten:

  • Recht auf Bestätigung, ob Sie betreffende Daten verarbeitet werden und auf Auskunft über die verarbeiteten Daten, auf weitere Informationen über die Datenverarbeitung sowie auf Kopien der Daten (Artikel 15 DS-GVO)
  • Recht auf Berichtigung oder Vervollständigung unrichtiger bzw. unvollständiger Daten (Artikel 16 DS-GVO)
  • Recht auf unverzügliche Löschung der Sie betreffenden Daten (Artikel 17 DS-GVO)
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Artikel 18 DS-GVO)
  • Recht auf Widerspruch gegen die künftige Verarbeitung der Sie betreffenden Daten, sofern die Daten nach Maßgabe von Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe e oder f DS-GVO verarbeitet werden (Artikel 21 DS-GVO)

Sie haben zudem das Recht, sich bei der Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten durch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) zu beschweren (Artikel 77 DS-GVO). Aufsichtsbehörde im Sinne des Artikels 51 Abs. 1 DS-GVO über das KIT ist gemäß § 25 Abs. 1 LDSG:

Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg

Hausanschrift:

Lautenschlagerstraße 20

70173 Stuttgart

Postanschrift:

Postfach 10 29 32

70025 Stuttgart

Tel.:

0711/615541-0

Fax:

0711/615541-15

E-Mail:

poststelle∂lfdi.bwl.de